Informationen Gardasee 2014 ZURÜCK

Praktische Informationen zu den Trainingslagern am Gardasee Infomappe Gardasee

 

Wichtige und nützliche Adressen

An dieser Stelle möchten wir Ihnen zunächst einige wichtige und hilfreiche Adressen zur Verfügung stellen.
Zum einen finden Sie hier Ihre Ansprechspartner und zum anderen die Adressen der wichtigsten Behörden.

Ansprechspartner

Bitte kontaktieren Sie bei Fragen oder Unstimmigkeiten zuerst Frau Serena Federici. Sie wird Ihnen in allen Fragen
hilfreich zur Seite stehen, bzw. Sie an den richtigen Ansprechspartner oder Reiseleiter verweisen können.

MANAGERIN
Serena Federici
Mobile: +39 349 636 31 30
INHABER
Laurent Fessel
Mobile: +39 331 169 44 14
Mobile: +41 76 316 00 08
   
   
Schweizer Konsulat – Consulate of Switzerland Consolato di Svizzera
Via Maironi da Ponte 22/A
24100 Bergamo Italia
Telefon: +39 (0)35 21 29 15
   
Generalkonsulat – Consulate General of Switzerland Consolato generale di Svizzera
Via Palestro, 2
20121 Mailand
Telefon: +39 (0)2 777 91 61
   
Schweizer Botschaft – Embassy of Switzerland Ambasciata di Svizzera
Via Barnaba Oriani, 61
00197 Rom
Telefon: +39 (0)6 80 95 71
   
Spitäler in Desenzano del Garda und Peschiera del Garda
Ospedale di Desenzano del Garda
Località Montecroce
25015 Desenzano del Garda (BS)
Telefon: +39 (0)30 914 51
Casa di Cura Dottore Pederzoli
Via Monte Baldo, 24
37019 Peschiera del Garda (VR)
Telefon: +39 (0)45 644 91 11

Sollten Sie eine ärztliche Versorgung benötigen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit Ihrer örtlichen Reiseleitung auf,
die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Selbstverständlich können Sie Ihre Reiseleitung auch bei allen anderen
Fragen und Problemen jederzeit kontak-tieren. Unser Team wird Ihnen stets hilfsbereit zur Seite stehen!

Hier noch wichtige Rufnummern in dringenden Fällen
Carabinieri: 113
Feuerwehr: 115
Krankenwagen Notfallstation: 118

 

Praktische Informationen

Gesundheit

Impfungen sind weder vorgeschrieben noch werden Sie empfohlen. An fast jeder Ecke gibt es eine Apotheke wo Sie benötigte Arzneimittel kaufen können. Diese heissen oftmals auch genauso wie in der Schweiz. Die Öffnungszeiten sind in der Regel von 9.00 bis 18.00 Uhr.

Toiletten

Öffentliche Toiletten sind oft wenige vorhanden und kosten gesalzene Gebühren, wie in Venedig, wo man im Internet-Vorverkauf mit einer Tageskarte («Pipi-Card») billiger davonkommt. Gastwirte erwarten selbstverständlich, dass Sie auch etwas verzehren – aber einen Kaffee wollten Sie doch sowieso gerade, oder?

In Italien kann man dann auch seine erste Erfahrung mit einer Hocktoilette machen, sprich einem Loch im Boden. Oft gibt es auch für Männlein und Weiblein keine getrennten Klos.

Wichtige Begriffe:
bagno = Bad/Toilette (gesprochen «banjo»)
dov‘e il bagno? = Wo ist die Toilette? («Do-wä il banjo?»)

Elektrizität

Üblich sind 230 V 50 Hz Wechselspannung, aber es passen in der Regel keine «Schuko»-, sondern nur die schmalen Eurostecker in die rechteckigen Steckdosen. Für ältere Steckdosen werden Adapter benötigt, hier passen selbst die Eurostecker nicht immer.

Tipp: Wenden Sie keine Gewalt an, wenn der Stecker nur ganz knapp nicht passt – zerstörungsfrei bringen Sie ihn nicht hinein. Und beachten Sie die (meist eher geringe 10A-) Absicherung, sonst stehen Sie u.U. im Dunklen.

Bringen Sie bitte sicherheitshalber einen Adapter (italiensisch: spina di addatamento) für die Stromverbindung mit.

Post

Sendungen ins Ausland werden seit einiger Zeit grundsätzlich per «Posta Prioritaria» versandt. Wir haben es probiert: auch Postkarten kommen damit in ca. 5 Tagen an!

Italienische Briefmarken gibt es natürlich beim Postamt und auch bei jedem Tabakladen («Tabaccaio»), erkenntlich am grossen, meist schwarz- oder blau-weissem T-Schild. Inzwischen bekommen Sie sie oft auch dort, wo Sie Ihre Postkarten kaufen. Die Briefmarken heissen auf Italienisch «francobolli».

Normale Briefkästen sind in Italien rot, teilweise ist ein blauer daneben für die «Posta Prioritaria» bzw. der rote ist geteilt für normal/prioritaria. In grösseren Städten ist auch eine Unterteilung zwischen lokaler («per la città») und herausgehender Post zu finden.

Telefonzellen in Italien

Mit Münzen (aussterbend) oder Telefonkarten («scheda telefonica»). Die gibt es beim «Tabaccaio», erkenntlich am grossen T-Schild (s.o.); er führt auch die Briefmarken («francobolli»). Vergessen Sie nicht, die perforierte Ecke der Telefonkarte vor dem Einstecken abzureissen!

Öffentliche Verkehrsmittel

Der Fahrschein («biglietto») für Busse, Strassenbahnen, U- und S-Bahnen kann in Italien nicht beim Fahrer/Schaffner gekauft, sondern muss vorher an einem Kiosk, Tabakgeschäft oder Automat erworben werden. Erwarten Sie nicht unbedingt, dass der Fahrplan wörtlich genommen wird. Tickets sind dafür, verglichen mit schweizer Preisen, im Allgemeinen recht günstig.

Auch in Überland- und Reisebussen herrscht Anschnallpflicht. Bei Kontrollen zahlen Fahrgäste eine Busse, die trotz Gurt nicht angeschnallt sind. Beobachten Sie am besten die einheimischen Mitfahrer.

Trinkgeld

Das Trinkgeld heisst auf Italienisch «mancia», Trinkgeld geben, «lasciare la/una mancia». In den Reiseführern liest man zwar immer noch, dass in Hotels, Restaurants und in Cafés fünf bis zehn Prozent der Rechnung als Trinkgeld erwartet werden, aber das gilt kaum noch. In der Gastronomie ist Trinkgeld kaum noch üblich. Schliesslich sind die Preise ja «servizio compreso». Der «coperto» gilt nicht als Trinkgeld. Es ist nur eine Art Gebühr für Brot und Gedeck. Wenn man dennoch ein kleines Trinkgeld geben will, sollte man letzteres nur unauffällig auf dem Tisch liegen lassen. In den Bars stehen dafür kleine Tellerchen oder Sparschweine auf der Theke. Im Hotel könnten Sie dem Zimmermädchen etwa fünf Euro pro Woche geben. Im Taxi wird Trinkgeld zwar nicht erwartet, über ein Aufrunden freuen sich aber die Taxifahrer.

Wasser

In einigen Städten (gesehen z.B. in Rom und Turin) sind öffentliche Trinkwasserbrunnen vorhanden. Das Leitungswasser kann bedenkenlos benutzt werden, hat jedoch manchmal einen Chlorgeschmack.

Banken

Bankomaten nehmen EC- und Kreditkarten, geben auch ausserhalb der Öffnungszeiten Bargeld – gegen Gebühr! Beachten Sie die tägliche Höchstsumme (zumeist 250 Euro). Kreditkarten werden meistens akzeptiert, auch in kleineren Geschäften. Euroschecks sind (wie in der CH) ausgestorben.

Achtung: Wenn beim Bancomat der Menüpunkt «donazioni» oder «donation» auftaucht, heisst das nicht Auszahlung, sondern Spende! Versuchen Sie einen Automaten zu finden, der eine deutsche Menüführung anbietet (das sind sehr viele).

Achtung: Manche Banken sperren EC-Karten, wenn sie im Ausland zu häufig benutzt werden – Diebstahlsverdacht. Sprechen Sie mit Ihrer Bank vor der Abreise.

Überweisungen von und nach Italien:

Mit den EU-weit standardisierten IBAN und BIC anstelle der nationalen Bankleitzahl und Kontonummer können Überweisungen von der Schweiz nach Italien schnell, sicher und kostengünstig getätigt werden. Von Italien in die Schweiz sollte das auch gehen, leider verlangen einzelne Banken dennoch noch horrende Gebühren.

Unfall

Es gilt das übliche: halten, Unfallstelle absichern, Verletzten helfen, ggf. Rettungsdienst (118) und Carabinieri (113) verständigen. Vergessen Sie nicht, die Warnweste anzulegen. Dann müssen Sie Kennzeichen, Name und Anschrift von Fahrer und Halter der beteiligten Fahrzeuge sowie deren Haftpflichtversicherung und die Versicherungsnummer notieren. Die Angaben zur Versicherung finden Sie bei italienischen Autos auf einer Plakette, die zumeist an der Windschutzscheibe befestigt ist. Sie selbst werden vermutlich nach der grünen Versicherungskarte gefragt werden. Auch wenn sie nicht mehr Pflicht ist, erleichtert sie die Abwicklung. Wenn Zeugen vorhanden sind, notieren Sie auch deren Personalien. Fotografieren Sie die Unfallstelle. Unterschreiben Sie keinesfalls Schriftstücke, deren Inhalt sie nicht verstehen! Verwenden Sie den europäischen Unfallbericht.

Automobilclub-Mitgliedern kann vor Ort von ihrem Verein geholfen werden. Auch viele Versicherungen bieten mittlerweile Schutzbriefe an. Vergewissern Sie sich vorab, dass sie auch im Ausland gelten.

Zoll / Import

Bei der Ein-, Durch- und Ausfuhr von Barmitteln (Bargeld, Wertpapieren u. a.) im Wert von über CHF 10 000.– muss auf Befragung hin Auskunft über die Herkunft, den Verwendungszweck und die wirtschaftlich berechtigte Person erteilt werden.

Alkoholische Getränke und Tabak

Die Freimengen gelten nur für Personen ab 17 Jahren.

a) Alkoholische Getränke: bis 15% Vol. 2 Liter
über 15% Vol. 1 Liter
     
b) Tabak: Zigaretten 200 Stück
Zigarren 50 Stück
Schnitttabak 250 Gramm *
* inkl. Pfeifen, Kau, Mund- und Schnupftabak

Betäubungsmittel

Italien hat am 27.01.2006 eines der härtestens Betäubungsmittelgesetze Europas verabschiedet, das nicht mehr zwischen harten und weichen Drogen unterscheidet und somit Cannabis-Konsumenten Heroin-Usern gleichstellt. Auch kleine Mengen und Wiederhandlungen oder Einfuhr von Betäubungsmitteln werden mit Geldstrafe oder Führerscheinentzug bis zu einem Jahr geahndet wird (Ausländer: Entzug der Aufenthaltsgenehmigung bzw. des Touristenvisums), können bei Besitz, Herstellung oder Dealen grösseren Drogenmengen Haftstrafen von 6 bis zu 20 Jahren ausgesprochen werden.

Buchung von Touren/Ausflügen bei ihrer Agentur SportAgencyOne Vor Ort

  • Alle Touren werden von deutsch sprechenden Reiseleitern begleitet (sofern nicht anders gebucht)
  • Für einige Touren gilt eine Mindestteilnehmerzahl
  • Eintrittspreise sind zuzüglich, wenn nicht anderes erwähnt
  • SportAgencyOne kann nicht für Verlust, Diebstahl und Schäden an Ihrem persönlichen Eigentum haftbar gemacht werden. In diesem Falle tritt Ihre optionale Reiseversicherung in Kraft.
  • Sie können bis zu 48 Stunden vor Beginn Ihre Exkursion kostenlos annullieren. Annullieren Sie innerhalb von 24 Stunden vor Beginn der Exkursion, dann werden 75% der Kosten fällig.
  • Für die Buchung nehmen Sie bitte Kontakt mit der Reiseleitung auf

 

Italien

Basisinformationen

Italien besitzt eine Grundfläche von 301’336km2 und ca. 61 Millionen Einwohner (Stand Juli 2011). Das italienische Festland kann als Halbinsel betrachtet werden, da fast alle 20 Regionen vom Mittelmeer umgeben werden. Insgesamt besitzt das Land gut 7‘600 Kilometer Küstenlandschaft und ist damit in Europa auf den ersten Plätzen was die Künstenlänge betrifft. Das italienische Zahlungsmittel bis 2002 war die italienische Lire (Lira), die durch den Euro (D) ersetzt wurde. Die Hauptstadt des Landes ist Rom mit ca. 2.7 Millionen Einwohnern. Zu den grössten Städten Italiens gehört Mailand (Milano), Neapel (Napoli), Turin (Torino), Palermo, Genua (Genova), Bologna, Florenz (Firenze), Catania, Bari und Venedig (Venzia).

Religion

Die italienischen Einwohner gehören zu 85% der römisch-katholischen Kirche an und sind zum grössten Teil sehr gläubig. Jede Ortschaft hat Ihren Schutzheiligen der jedes Jahr an einem bestimmten Tag gefeiert wird. Zu den bekanntesten religiösen Feste gehören San Giovanni, Santa Maria oder San Giuseppe. Auf Sizilien feiert man besonders Santa Rosalia.

Geographie

Geografisch gesehen findet man in Italien alles was das Herz begehrt, von Berglandschaften über Täler bis hin zu traumhaften Küsten oder Vulkane. Umgeben vom tyrrhenischen Meer, ionischen Meer sowie der Adriaküste befindet sich die italienische Halbinsel im Zentrum des Mittelmeer.

Die Lebenserwartung

Die Lebenserwartung der Italiener ist die zweit höchste nach Japan. In Europa steht Italien an der Spitze, was die Lebenserwartung angeht. Viele sind der Meinung, dass es auf das Klima und die Mediterrane Küche zurückzuführen ist. Die Lebenserwartung beträgt für Männer 78 und für Frauen 83 Jahre. Ungefähr 19% der Italiener sind älter als 65 Jahre.